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Haagsches Theorem
Theorem der Quantenfeldtheorie, nach dem ein
Feldoperator, der den Wightman-Axiomen genügt und zu einem festen Zeitpunkt
zusammen mit seinen zeitlichen Ableitungen unitär äquivalent zu einem freien
Feld ist, selber ein freies Feld repräsentiert. Das Theorem besitzt
verschiedene äquivalente Formulierungen und Verallgemeinerungen.
Das von R. Haag 1955 aufgestellte Haagsche Theorem hat
weitreichende Konsequenzen in der Quantenfeldtheorie. Insbesondere besagt es,
dass für eine Quantenfeldtheorie zur Beschreibung wechselwirkender Teilchen die
Forderung kanonischer Vertauschungsrelationen zu einschränkend ist. Daher
fordert man im Rahmen einer axiomatischen Quantenfeldtheorie auch allgemeiner,
dass die Darstellung der Feldoperatoren eine irreduzible Algebra bilden soll,
bzw. dass der Vakuumzustand zyklisch ist. Eine weitere Folgerung des Haagschen
Theorems für die Quantenfeldtheorie ist die Inkonsistenz des
Wechselwirkungsbildes.
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