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Hamilton

Sir William Rowan, irischer Mathematiker, Physiker und Astronom, *4.8.1805 Dublin, †2.9.1865 Observatorium Dunsink (bei Dublin); einer der bedeutendsten Mathematiker und theoretischen Physiker seiner Zeit, der schon als Kind eine herausragende wissenschaftliche und Sprach-Begabung zeigte (erlernte schon in frühen Jahren 14 Sprachen und fand bereits als 17jähriger in der »Mécanique céleste« von P.S. de Laplace einen Fehler); seit 1827 Professor für Astronomie in Dublin und Royal Astronomer von Irland, ab 1832 Mitglied, 1837-45 Präsident der Royal Irish Academy; wichtige Beiträge zur Wellentheorie des Lichts und zur Lösung von Problemen der geometrischen Optik, die er auf Variationsprinzipien gründete; sagte 1832 aus theoretischen Überlegungen die konische Refraktion der optisch zweiachsigen Kristalle vorher - damals eine wissenschaftliche Sensation; Mitbegründer der Theorie der Abbildungsfehler; bedeutende Arbeiten zur analytischen Mechanik, die er, aufbauend auf den Arbeiten von J.L. de Lagrange, hervorragend weiterentwickelte; entdeckte das nach ihm benannte Hamilton-Prinzip der Kräftefunktion und stellte die Hamilton-Gleichungen auf; auch nach ihm sind der Hamilton-Operator (Energieoperator in der Quantenmechanik), die Hamilton-Jacobi-Differentialgleichung und die Hamilton-Jacobi-Theorie (C.G.J Jacobi) der klassischen Mechanik benannt; fand 1833 die Darstellung der gewöhnlichen komplexen Zahlen in Form von Paaren reeller Zahlen und begründete 1843 die Quaternionenrechnung; ausserdem Arbeiten zur Mondtheorie, über Polyeder und Gleichungen fünften Grades.

Hamilton

Hamilton, Sir William Rowan

 

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