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Hochfrequenzleitfähigkeit

spezielle Bezeichnung für die Leitfähigkeit von Materialien für Wechselströme mit Frequenzen im HF-Bereich (10 kHz-» 300 MHz bzw. 300 GHz) im Unterschied zur Gleichstrom- und Niederfrequenzleitfähigkeit. Bei diesen Freqenzen folgt der Strom dem Wechselfeld nicht mehr trägheitslos, sondern mit endlichen Relaxationszeiten und hängt damit nicht mehr nur vom Momentanwert, sondern in integraler Weise von den Werten in der Vergangenheit ab. Bei periodischen Feldern führt dies zu einer Phasenverschiebung zwischen Strom und HF-Feld. Diese Effekte werden meist durch eine frequenzabhängige komplexe Dielektrizitätskonstante bzw. Leitfähigkeit beschrieben, die bei anisotropen Stoffen Tensorcharakter erhält. Der Imaginärteil des Leitfähigkeitstensors beschreibt eine Polarisation des Elektronensystems, die im Halbleiter der Gitterpolarisation entgegenwirkt. (elektrische Leitfähigkeit)

 

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Weitere Begriffe : Signalprozessor | langperiodisch Veränderliche | Lichtemissionsdiode

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