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Kältemaschinen
spezieller Typ einer Wärmemaschine, die
kontinuierlich und als umgekehrter Kreisprozess betrieben wird und der
Kälteerzeugung dient. Man nutzt dazu Gasverflüssigung, Gasentspannung,
Gasexpansion oder Verdampfung. Die am häufigsten benutzten Systeme, die
Temperaturen produzieren, die wesentlich unter der Raumtemperatur liegen, sind
Gasverflüssigungssysteme. Sie basieren auf der Verflüssigung kryogener Gase
unterhalb einer kritischen Temperatur. Gasverflüssigungsmaschinen arbeiten
entweder nach dem Linde-Verfahren, dem Kaskadensystem, das im Prinzip ein
ausgebautes Vorkühlsystem ist, oder dem Claude-Verfahren.Gasentspannung durch
ein Drosselventil bei konstanter Enthalpie nutzt die Jouleschen Wärme im
Joule-Thomson-Effekt aus. Die Methode derGasexpansion ist im Idealfall eine
adiabatische Zustandsänderung. Es wird damit immer eine niedrigere Temperatur
als die Ausgangstemperatur erreicht. Verdampfung von relativ hoch siedenden
Kältemitteln in Kaltdampfmaschinen bzw. von tief siedenden Kältemitteln im
Verdampfungskryostat (Helium-Verdampfungskryostat) kann nur eingeschränkt
genutzt werden. Auch als Kaskadensystem, bei dem mehrere Abkühlstufen
hintereinandergeschaltet werden, erreicht man mit ihnen im besten Falle
Temperaturen von 65 K.
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