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Kosinuskorrektur

Maßnahme bei der Gestaltung von Beleuchtungsstärkemessern zur richtigen winkelabhängigen Bewertung des Lichtes. Die Empfängerköpfe von Beleuchtungsstärkemessern müssen das Licht, das parallel auf sie auftrifft, nach folgender Funktion bewerten: E(y) = E(y = 0) cosy; E(y) Beleuchtungsstärke unter dem Winkel y, E(y = 0) Beleuchtungsstärke bei senkrechtem Lichteinfall. Die K. wird z. B. dadurch erzeugt, daß über die Empfänger eine Trübscheibe in Kombination mit konzentrischen Abschattringen gebracht wird . Die Scheibe bewirkt eine Überbewertung und die Ringe eine Abschattung des Lichtes. Die Dimensionierung beider Elemente erfolgt so, daß die K. erreicht wird. Sie kann mit Goniophotometern überprüft werden. Die Abweichung des Abgleichens von der notwendigen K. wird Kosinusfehler des Meßgeräts genannt.

 

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