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Carnot

Nicolas Léonard Sadi, französischer Ingenieur und Physiker, *1.6.1796 Paris, †24.8.1832 Paris; 1812-14 Studium der Mathematik, Chemie und Mechanik an der École Polytechnique in Paris; Ingenieur bei der französischen Armee; trat 1828 in den Ruhestand, um sich wissenschaftlichen Studien widmen zu können; schuf Grundlagen der mechanischen Wärmetheorie; führte in seiner für die Entwicklung der Thermodynamik bedeutenden, noch auf der Theorie eines Wärmestoffs aufbauenden Arbeit über die Theorie und den Wirkungsgrad von Wärmekraftmaschinen (insbesondere Dampfmaschinen) 1824 den nach ihm benannten Carnot-Prozess (Carnotscher Kreisprozess) ein und bestimmte den maximalen Wirkungsgrad der idealen Wärmekraftmaschine (Carnot-Maschine); untersuchte ab 1830 die Beziehungen zwischen Druck und Temperatur bei Gasen und Dämpfen; berechnete (schon vor J.R. von Mayer) das mechanische Wärmeäquivalent; nach ihm und R.J.E. Clausius ist das Carnot-Clausiussche Prinzip (zweiter Hauptsatz der Thermodynamik) benannt; die Untersuchungen von Carnot wurden der Öffentlichkeit erst durch die Arbeiten von B.P.É. Clapeyron und Sir W. Thomson (Lord Kelvin) allgemein bekannt.

Carnot

Carnot, Nicolas Léonard Sadi

 

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Carnot-Kreisprozeß

 

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