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Langmuir-Blodgett-Technologie

Oberflächen- und Grenzflächenphysik, Herstellungsverfahren von Schichtstrukturen mit kontrollierter molekularer Architektur, benannt nach Irving Langmuir und Katharine Blodgett.

Auf einer Wasseroberfläche werden dabei Moleküle mit einem hydrophilen (Wasser anziehenden) und einem hydrophoben (Wasser abweisenden) Teil in Form einer orientierten Monolage aufgebracht. Bei der häufig verwendeten Stearinsäure CH3-(CH2)16-COOH ist die CH3-Gruppe hydrophob und die COOH-Säuregruppe hydrophil. Durch langsame Kompression werden die Moleküle regelmässig angeordnet. Die regelmässige Molekülanordnung wird bei Eintauchen bzw. Herausziehen des Substrats auf dieses übertragen (siehe Abb.). Durch mehrmaliges Eintauchen und Herausziehen können mehrere Monolagen übereinander auf dem Substrat aufgebaut werden, und es entstehen molekular geordnete dünne Schichten.

Langmuir-Blodgett-Technologie

Langmuir-Blodgett-Technologie: Prinzip der Herstellung.

 

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