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Mehrteilchen-Streutheorie, quantenmechanische

dient zur Berechnung von Wirkungsquerschnitten für Streuprozesse, wobei mindestens zwei Teilchen im Eingangskanal vorliegen. Obwohl die Gleichungen für N Teilchen als eine Hierarchie von Integralgleichungen für die partiellen T-Matrizen für Unterprozesse mit der Beteiligung von 2 bis (N - 1) Teilchen nach kombinatorischen Regeln generell ableitbar sind (Jakubowski-Gleichungen), ist in der Praxis nur das Dreikörperproblem mit Hilfe der Fadejew-Gleichung numerisch berechenbar. Besonders kompliziert werden die Rechnungen durch die Tatsache, dass Off-Shell-Matrixelemente (die die Energie-Impuls-Erhaltung im Untersystem verletzen) für alle mögliche Bindungszustände der Teilchen (Cluster) auftreten.

 

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