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Nachtsehen

Sehen bei Adaptation auf niedrige Leuchtdichten unter einen Wert von etwa 0,01 cd/m2 (skolopisches Sehen). Das N. ist reines Stäbchensehen, die Netzhautgrube besitzt eine niedrigere Unterschiedsempfindlichkeit für Leuchtdichten als ihre Umgebung, die bis zum Ausfall des Zentrums führt (Dämmerungsskotom) und damit nur eine geringe Sehschärfe von 0,1 oder weniger ermöglicht. Farbwahrnehmung ist nicht möglich. Das N. umfaßt die sternklare Nacht mit 0,001 cd/m2 bis 0,003 cd/m2 und die dunkle bewölkte Nacht mit 0,000001 cd/m2 bis 0,001 cd/ m2 und ist deshalb nur für wenige Situationen mit Arbeitsaufgaben zutreffend, z. B. auf See, in der Astronomie und bei nächtlichen Kontrollgängen. Laboratoriumsmethoden und -geräte Dämmerungssehen.

 

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