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Nachwirkung

Festkörperphysik, 1) mechanische: Kriechen, das gegenüber einer mechanischen Spannung verspätete Dehnen, so dass sich die Endverzerrung eines Materials bei konstanter Belastung erst nach einer gewissen, theoretisch sogar unendlich langen, Zeit einstellt.

Eine derartige Elastizitätsverzögerung tritt insbesondere bei allen viskoelastischen, festen Materialien auf (Viskoelastizität), prinzipiell aber bei allen Kristallen, bei denen Versetzungsbewegungen durch die Diffusion von Atomen und Leerstellen entstanden sind. Die Nachwirkung führt bei schneller, periodischer Belastung zur mechanischen Hysterese. (Anelastizität)

2) magnetische: magnetische Nachwirkung.

3) thermische: Nullpunktsdepression.

Nachwirkung

Nachwirkung: Zeitabhängiger Dehnungsverlauf e(t) eines viskoelastischen Materials: Die Dehnung verzögert sich und strebt gegen einen asymptotischen Grenzwert.

 

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