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Pulsamplitudenmodulation

Abk. PAM. Vorgang, bei dem ein kontinuierliches analoges Signal durch eine regelmäßige Folge von impulsförmigen Signalen ersetzt wird, deren Amplitude den Augenblickswerten des analogen Signals entspricht. Ebenso wie im Film eine Bewegung in eine Folge von Einzelbildern zerlegt wird, die bei genügend schneller Wiedergabe eine geschlossene Bewegung ergeben, wird auch bei der P. verfahren. Dem analogen Signal werden in kurzen Abständen Amplitudenproben entnommen (Quantisierung). Die Frequenz der Probenfolgen (Abtastfrequenz) wird durch das Abstasttheorem bestimmt. Werden die Amplitudenproben mit der Abtastfrequenz wiedergegeben, so entsteht wieder der Eindruck eines analogen Signals. In die Lücken zwischen den Proben können weitere Proben anderer Signale eingeschaltet werden (sog. Zeitmultiplexverfahren; engl. time division multiplexing, Abk. TDM). Die P. ist auch der erste Schritt der Pulscodemodulation.

 

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