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Russell

Biographien, Bertrand Arthur William, 3. Earl R., britischer Mathematiker, Philosoph und Soziologe, *18.5.l872 Trelleck (Wales), †2.2.1970 Plas Penrhyn (Wales); 1910-16 Dozent am Trinity College in Cambridge; Sozialist und Pazifist, öfters in politischen Konflikten mit der Regierung; unter anderem bedeutender mathematischer Logiker und vielseitiger Schriftsteller; entwickelte als Mathematiker zusammen mit A.N. Whitehead das erste geschlossene System der mathematischen Logik (»Principia Mathematica«, 3 Bände, 1910-13, das Standardwerk der mathematischen Logik); anfänglich Vertreter eines platonischen, später eines neopositivistischen Realismus und des Szientismus; in seiner Erkenntnislehre von D. Hume und G. Berkeley, in seiner Metaphysik von J. Dewey und W. James beeinflusst.

2) Henry Norris, amerikanischer Astronom, *25.10.1877 Oyster Bay (N.Y.), †19.2.1957 Princeton (N.J.); Professor in Princeton und (1912-47) Direktor der dortigen Sternwarte, zeitweise auch am Mount-Wilson-Observatorium tätig; Arbeiten zur photometrischen Untersuchung von Sternspektren, Bahnbestimmung von Doppelsternen, über Sternparallaxen, Bedeckungsveränderliche, Masse-Leuchtkraft-Beziehung und Sternentwicklung; erkannte, dass die Sonne und andere Sterne überwiegend aus Wasserstoff bestehen; wies 1929 im Sonnenspektrum 56 chemische Elemente nach; am bekanntesten durch seinen Beitrag (1913) zur Aufstellung des Hertzsprung-Russell-Diagramms. Nach ihm und dem amerikanischen Physiker Frederick Albert Saunders (1875-1963) ist die Russell-Saunders-Kopplung (L-S-Kopplung) der Atomelektronen benannt.

Russell

Russell, Bertrand Arthur William

Russell

Russell, Henry Norris

 

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Russell-Saunders-Kopplung

 

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