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Störstellenstreuung

Festkörperphysik, Verringerung der Beweglichkeit durch Streuung von Ladungsträgern an Störstellen im Festkörper. Den höchsten Einfluss haben ionisierte Störstellen, da sie mit den Ladungsträgern über die Coulomb-Kraft (Coulomb-Gesetz) wechselwirken können. Auf Grund der wesentlich höheren Ionenmasse erfolgt die Streuung näherungsweise elastisch. Unter der Annahme, dass die Zahl der geladenen Störstellen temperaturunabhängig ist, wird eine zunehmende Beweglichkeit bei steigender Temperatur durch die höhere mittlere Geschwindigkeit der Ladungsträger erwartet. Nur bei sehr tiefen Temperaturen, wenn die Näherung einer konstanten Zahl geladener Störstellen nicht mehr gültig ist, setzt sich der Einfluss nicht ionisierter Störstellen auf die Beweglichkeit durch und äussert sich in einem konstanten Restwiderstand.

 

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