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Wien-Filter

Atom- und Molekülphysik, Anordnung zur Filterung von Strahlen geladener Teilchen. Die Anordnung besteht aus gekreuzten elektrischen und magnetischen Feldern. Der Teilchenstrahl tritt in ein elektrisches Feld eines Kondensators aus parallelen Platten ein (Länge: einige cm, Abstand: einige zehntel mm). Das elektrische Feld steht dabei senkrecht zur Richtung des Teilchenstrahls, die Teilchen werden also in Richtung der Kondensatorplatten abgelenkt. Dem elektrischen Feld überlagert ist ein magnetisches Feld, welches senkrecht auf der Richtung des elektrischen Feldes und auf der Strahlrichtung steht. Die Orientierung der Feldlinien ist derart, dass die Kraft des magnetischen Feldes auf die Teilchen der Kraft des elektrischen Feldes entgegenwirkt. Für eine bestimmte Sorte von Teilchen, d.h. für einen bestimmten Wert der spezifischen Ladung e / m, können nur Teilchen mit einer Geschwindigkeit v die Anordnung passieren. Für diese Geschwindigkeit heben sich die Ablenkungen, die die beiden Felder verursachen, gerade auf (siehe Abb.). Derartige Filter können für Elektronen und atomare oder molekulare Ionen verwendet werden.

Wien-Filter

Wien-Filter: Nur Teilchen mit der Geschwindigkeit v werden durchgelassen.

 

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