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Sternradien

Astronomie und Astrophysik, die Radien der Sterne. Da ein Stern auf Grund der nach aussen abfallenden Sterndichte eigentlich stufenlos bis zum Vakuum des Weltraums reicht, definiert man üblicherweise den Radius der Photosphäre als Sternradius. Die Sternradien hängen von der Sternmasse und der im Kerninneren stattfindenden Energieerzeugung ab. Sie bilden sich auf Grund eines Gleichgewichts zwischen dem nach aussen gerichteten Energietransport und der nach innen gerichteten Gravitationskraft des Sterns. Mit der Sternentwicklung können sich die Sternradien im Lauf eines Sternlebens verändern: Steigt die Energieerzeugung im Inneren an, so dominiert der Strahlungsdruck und der Stern bläht sich auf. Sinkt sie ab, so dominiert die Anziehungskraft und der Stern schrumpft. Pulsationsveränderliche sind Sterne, in denen diese Prozesse periodisch wechseln.

 

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