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Techniklexikon

Strommessung

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Hermann Loring

Messung des elektrischen Stroms. Zur S. dienen direkte oder indirekte Meßverfahren. Bei der direkten S. wird der Stromzweig, dessen Strom / gemessen werden soll, aufgetrennt, und ein möglichst niederohmiges Strommeßgerät wird in Reihe eingefügt (Bild a). Die indirekte S. nutzt das Ohmsche Gesetz (Spannungsmessung an einem Widerstand). Dabei kann der Widerstand entweder zum Meßkreis gehören (R im Bild b), oder er ist ein zusätzlich in den Stromkreis eingefügter Meßwiderstand (RN im Bild c). Der Widerstandswert muß möglichst genau bekannt oder bestimmbar sein. Die Eignung zur Messung von Gleich- und/ oder Wechselstrom, Einsatzbereich und -be-dingungen sowie die auftretenden Meßfehler bestimmen die Auswahl des Meßverfahrens und der Meßgeräte im speziellen Fall. Bei der Messung von Gleichstrom ist wie bei der Gleichspannungsmessung auf die Polarität zu achten. Die Effektivwerte von Wechsel- und Mischströmen können mit direkt wirkenden Meßgeräten (teilweise unter Zwischenschaltung von Gleichrichtern, thermoelektrischen Wandlern oder Verstärkern) gemessen werden. Elektrodynamik und Elektrotechnik Strom- und Spannungsmessung.

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