A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

Umkehrfilm

Im Unterschied zu Negativfilmen ergeben Umkehrfilme ein positives, tonwert- oder/und farbrichtiges Transparent-Bild, das für die Projektion oder den Druck geeignet ist. Die größte Bedeutung haben Farbumkehrfilme (Rollfilme, Planfilme), mit denen beliebig viele Kopien von Diapositiven hergestellt werden können. Sie haben eine flachere Gradation, um einer unerwünschten Kontraststeigerung beim Kopierprozeß entgegenzuwirken. Eine aktuelle Neuentwicklung auf dem Gebiet des Umkehrfilms sind die für das Silberfarbbleichverfahren entwickelten Cibachrome-Planfilme, die im Dia-Direktverfahren verarbeitet werden. Für die Herstellung von schwarzweißen Diapositiven sind heute keine speziellen Umkehrfilme mehr erforderlich. Nahezu jeder Schwarzweiß-Negativfilm läßt sich im Umkehrverfahren direkt zum Diapositiv verarbeiten. Im Unterschied zum Farbumkehrverfahren muß hier nach der Erstentwicklung lediglich das negative Silberbild ausgebleicht werden. Das nach einer Zwischenbelichtung und Zweitentwicklung entstehende Positiv wird anschließend normal ausfixiert.

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Umkehrentwicklung
Umkehrkreisel

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : Breiteneffekt des Erdmagnetfeldes | Lebensdauer | Wechselstrom-Lichtmaschine

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen