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Wechselstromleitfähigkeit

Oberflächen- und Grenzflächenphysik, AC/DC-Leitfähigkeit, beschreibt im Festkörper den allgemeinen Fall der Leitung bei einem angelegtem elektrischen Wechselfeld (Gleichstrom = DC entspricht w = 0). Das Elektron schwingt hierbei mit der Kreisfrequenz w und der Driftgeschwindigkeit v phasenverschoben gegen das Wechselfeld und erzeugt eine Stromdichte Wechselstromleitfähigkeit. Bei genügend kleinen Frequenzen, für die das Produkt aus Kreisfrequenz und Stosszeit mit Phononen oder anderen Gitterdefekten viel kleiner Eins ist, bleibt die Leitfähigkeit reell und wird identisch mit der Gleichstromleitfähigkeit. Der Wechselstrom bleibt somit ohmsch.

 

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