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Azimut

(winkel): In der Navigation am Horizont in Uhrzeigerrichtung gemessener Winkel zwischen der Nordrichtung und einem vom Ort des Beobachters aus angepeilten Objekt, z. B. einem Leuchtturm oder einem Funksender. Im Modellbau: Höhenmessung 1) Mathematik: in Kugelkoordinaten diejenige Koordinate, deren Koordinatenlinien Breitenkreise sind. Der Azimut wird meist mit j bezeichnet. Die Flächen, auf denen der Azimut konstant ist, sind Halbebenen, die parallel zur z-Achse liegen und durch diese begrenzt werden, die Schnitte dieser Halbebenen mit einer Kugelfläche sind Längen(halb)-kreise. Der Azimut eines Punktes ist der Winkel zwischen der Projektion dieses Punktes auf die x-y-Ebene und einer ausgewählten Richtung in dieser Ebene. Viele physikalische Situationen sind azimutalsymmetrisch, d.h. unabhängig vom Azimut und damit auch unabhängig von der Wahl dieser Richtung. Auf der Erde entspricht der Azimut der geographischen Länge; der Nullmeridian, d.h. derjenige Längenhalbkreis, auf dem der Azimut Null ist, wurde durch die Sternwarte in Greenwich gelegt.

2) Astronomie: der am Horizont gemessene Bogen zwischen dem Südpunkt und dem Schnittpunkt des Vertikalkreises (Höhenkreises) des Gestirns mit dem Horizont. Das Azimut ist neben der Höhe die zweite der beiden Koordinaten des Horizontalsystems. Es wird mit A abgekürzt und in Winkelgrad von Süden über Westen, Norden und Osten gemessen.

 

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