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Blendungsbewertung

/. Physiologische B. Meßbare Veränderungen der Sehfunktionen infolge von Direktblendung. Zur B. der physiologischen Blendung dient die äquivalente Schleierleuchtdichte. Diese ist der Leuchtdichtezuwachs zur Umfeldleuchtdichte, der eine Erhöhung der Unterschiedsschwelle zur Folge hat. Die äquivalente Schleierleuchtdichte ist abhängig: • von der Beleuchtungsstärke, die von einer Blendquelle auf dem Auge des Beobachters erzeugt wird, • vom Winkel zwischen Blickrichtung und Richtung zur Blendquelle und • vom Alter des Beobachters. Die Wirkungen mehrerer Blendquellen addieren sich. Die physiologische B. wird vor allem in der Straßenbeleuchtungstechnik angewendet. 2. Psychologische B. Subjektive Beurteilung von Blendungssituationen. Aus Befragungen von Versuchspersonen zu definierten Beleuchtungssituationen wurden sowohl für Innenraumbeleuchtung als auch für Straßenbeleuchtung in einzelnen Ländern verschiedene Verfahren zur psychologischen B. abgeleitet. Im deutschsprachigen Raum hat sich für Innenraumbeleuchtung die B. nach SÖLLNER durchgesetzt und ist in die Normen bzw. Standards aufgenommen worden.

 

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