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diamagnetische Sonde

in einem Tokamak oder einem Stellarator eine um den kleinen Torusumfang gewundene Leiterschleife, mit der der Energieinhalt des Plasmas, genauer gesagt der über einen poloidalen Querschnitt integrierte Plasmadruck, gemessen werden kann. Da das Plasma diamagnetisch ist (Diamagnetismus), verringert seine Anwesenheit den toroidalen magnetischen Fluss, und zwar proportional zum Plasmadruck, während die Spannung in der diamagnetischen Sonde wiederum proportional zur Zeitableitung des toroidalen magnetischen Flusses ist.

 

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diamagnetische Verschiebung

 

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Weitere Begriffe : Feldkonstante, magnetische | Diagonalisierung | Raumantwort

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