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Echelette-Gitter

Optik, gelegentlich Blaze-Gitter genannt, eine besondere Form der Reflexionsgitter, bei der die Beugungsrichtung für die 1. Ordnung einer bestimmten Wellenlänge der geometrischen Reflexionsrichtung entspricht. Dies wird durch eine besondere Sägezahnform der reflektierenden Oberfläche erreicht (Abb.). Echelette-Gitter erreichen damit einen Beugungswirkungsgrad von annähernd 100%. Da bei einer typischen Zahl von mehreren hundert Strichen pro Millimeter gleichzeitig das Auflösungsvermögen eines solchen Gitters sehr hoch ist (ca. 200000 in 2. Ordnung), werden Echelette-Gitter häufig in Spektrometern eingesetzt. Der typische Wellenlängenbereich eines Spektrometers mit Echelette-Gitter ist durch den Blaze-Winkel q festgelegt. Erfunden wurde das Echelette-Gitter 1910 von R.W. Wood, der systematisch den Einfluss der Furchenform von Reflexionsgittern auf die Intensität der gebeugten Strahlen untersuchte.

Echelette-Gitter

Echelette-Gitter: Strahlverlauf. a ist der Sägezahnwinkel, q der Blaze-Winkel.

 

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