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Gate-Array

Engl., Gatter-Anordnung. Digitale SemiKunden-IS (IS, digitale), deren innerer Schaltungsaufbau aus einer regelmäßigen Anordnung von Logikgattern besteht. Es werden zunächst Chips im Scheibenverband (Wafer) hergestellt, die alle dieselbe Anordnung von gleichen oder verschiedenen Logikgattern (z. B. AND-Gatter, OR-Gatter, Flipflop) haben. Man produziert diese Chips in großen Stückzahlen und somit kostengünstig. Bei den so vorgefertigten Chips werden die einzelnen Logikgatter (z. Z. bis zu 20000 Gatter je Chip) vom Hersteller in den letzten Schritten des Zyklus I nach den Wünschen des Anwenders miteinander verbunden. Zur Entlastung des Herstellers von Entwurfsarbeiten und somit zur Verkürzung des Entwicklungsprozesses wird zunehmend vom Anwender gefordert, daß er das Rechnerprogramm zur Herstellung der Verdrahtungsmasken (Maske) selbst herstellt und dem Hersteller liefert. Das setzt eine enge Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Anwender voraus. Mit Hilfe der G. technik können kundenspezifische IS (IS, kundenspezifische) schon bei Stückzahlen ab 1 000 ökonomisch gefertigt werden. G. werden sowohl in Bipolartechnik als auch in Unipolartechnik hergestellt.

 

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Gate-Schaltung

 

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