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Geodäte
Relativitätstheorie und Gravitation,
die extremale, d.h. kürzeste oder längste, Verbindung zweier Punkte A und B
einer Riemannschen Mannigfaltigkeit. Dementsprechend sind Geodäten die
Lösungskurven xa der
Variationsgleichung (ds = Linienelement), aus der die Differentialgleichung
,
die Geodätengleichungen, resultieren. Dabei sind Gabg
die Komponenten der Christoffel-Konnexion der Mannigfaltigkeit. Die
physikalische Bedeutung der Geodäten rührt daher, dass sich massive Teilchen im
Gravitationsfeld der Allgemeinen Relativitätstheorie auf Geodäten bewegen. Die
Geodätengleichungen, die mathematisch aus den Einstein-Gleichungen folgen, sind
daher die Bewegungsgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie. Wie bei
Weltlinien üblich, werden zeitartige, raumartige und Nullgeodäten
unterschieden. Teilchen mit nichtverschwindender Ruhemasse bewegen sich auf
zeitartigen Geodäten, während Photonen Nullgeodäten folgen, woraus als
wichtigste Konsequenz die gravitative Lichtablenkung folgt.
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