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Geschwindigkeitsfilter

Kernphysik, Spektrometeranordnung von bezüglich ihrer Richtung gekreuzten elektrostatischen und magnetischen Feldern zur Selektion der Geschwindigkeit  v  oder des Ladung-zu-Masse-Verhältnisses Ze / m durchfliegender Ionen. Für senkrechten Eintritt in homogene elektrische bzw. magnetische Felder der Stärke E bzw. B sind die Ablenkung (Tangens des Ablenkwinkels a pro Wegeinheit l) bzw. Krümmungsradius r der jeweiligen Bahnen gegeben zu
rE = (tan a / l)-1 (m / Ze) v 2 / E und rB=(m / Ze) v  / B. Durch geeignete Wahl von E und B kann bezüglich (Ze) / m oder bezüglich  v  fokussiert werden. Das Verfahren findet Anwendung zur hochauflösenden Massenspektroskopie (Mattauchscher Massenspektrograph) und als Geschwindigkeitsseparator (Wien-Filter) an Beschleunigern (SHIP). (Compoundkernreaktionen und überschwere Elemente)

 

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