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Hagen-Poiseuillesches Gesetz

nach G. Hagen und J.L.M. Poiseuille benanntes Gesetz, das die laminare Strömung einer inkompressiblen viskosen Flüssigkeit in einem Röhrchen von kreisförmigem Querschnitt beschreibt:

Hagen-Poiseuillesches Gesetz

(Q: Fluss durch das Röhrchen pro Zeiteinheit, m: dynamische Zähigkeit der strömenden Flüssigkeit, R: Radius des Röhrchens, in dem auf einer Strecke l die Druckdifferenz p1 - p2 herrscht). Die Hagen-Poiseuille-Strömung war für die Erforschung des Reibungsgesetzes in strömenden Flüssigkeiten von grundlegender Bedeutung, da sie sich durch das Experiment sehr genau nachprüfen lässt. Ihr Gültigkeitsbereich ist für alle Geschwindigkeiten auf enge Röhrchen beschränkt; durch die R4-Abhängigkeit kann z.B. die in den Adern von Lebewesen in einer bestimten Zeit zu den Organen fliessende Blutmenge durch geringfügige Änderung des Radius stark verändert werden. Bei weiteren Röhren sowie grösseren Geschwindigkeiten gelten andere Gesetze (Rohrströmung).

 

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