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Hydroakustik

Fachgebiet der technischen Akustik, das sich mit der Nutzung der Schallausbreitung im Meer befasst. Infolge der elektrischen Leitfähigkeit des (See-)Wassers sind elektromagnetische Wellen zur Informationsübertragung im Wasser nur sehr begrenzt geeignet (Bandbreite ca. 50 Hz, Reichweite einige 100 m). Dagegen beträgt die streckenbezogene Dämpfung von Schallwellen im Wasser bei 10 kHz nur etwa 1 dB/km und erreicht bei Frequenzen über 1 MHz Werte um 1 dB / m. Mit Sendeleistungen von 10 bis 100 W können damit Informationen in Entfernungen von bis zu 30 km übertragen werden.

Die Geschichte der modernen Hydroakustik beginnt mit der Erfindung des Echolotes durch A. Behm 1912; inzwischen hat die Ausnutzung der Schallausbreitung im Meer einen Stand erreicht, ohne den eine effektive Hochseefischerei und eine sichere Schiffsführung undenkbar sind. Darüber hinaus ist die Hydroakustik ein unentbehrliches Hilfsmittel in der Ozeanografie, Meeresbiologie, Geographie und Geologie; ihre Bedeutung für die Nutzung des Lebensraumes Meer ist nicht zu unterschätzen.

 

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