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Inversionsverfahren geophysikalischer Messdaten

mathematische Techniken zur Bestimmung von physikalischen Parametern der Erde und deren Vertrauensbereiche aus Messdaten. Messdaten können sein: seismische Wellen, elektrische Potentiale, magnetische Feldstärken, Schwerebeschleunigungen an der Erdoberfläche, Temperaturen in Bohrlöchern, Flugbahnen von Satelliten usw. Bis auf wenige direkte Inversionsverfahren (z.B. Herglotz-Wiechert-Verfahren) werden numerische Verfahren verwendet. Dabei werden unter Vorgabe eines physikalischen Modells dessen Parameter bestmöglich an die Messwerte nach einer definierten Norm angepasst (Ln-Norm, n = 1, 2,...). Für die L2-Norm wird die Summe über quadrierte Residuen zwischen vorhergesagten und beobachteten Daten minimiert (Least-Squares-Verfahren). Andere Verfahren maximieren die Wahrscheinlichkeit, dass die vorhergesagten und beobachteten Daten übereinstimmen (Maximum-Likelihood-Methode).

 

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Weitere Begriffe : ft-Wert | NMR-Relaxationsverhalten | Oktanverstellung

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