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Joule-Prozess
Brayton-Prozess, Kreisprozess, der aus zwei Isobaren
und zwei Isentropen besteht. Zugleich stellt er einen einfachen
Vergleichsprozess für Gasturbinen dar.
Der Zyklus des einfachen Joule-Prozesses besteht aus
isentroper Kompression des Gases von Zustand 1 nach Zustand 2, isobarer
Wärmezufuhr vom Zustand 2 in den Zustand 3 unter Erhöhung der Temperatur T2 des Gases zur maximalen
Temperatur T3, isentroper Expansion zum Zustand 4 und
isobarer Wärmeabfuhr mit einer Temperaturerniedrigung von T4 auf die minimale
Temperatur T1 in Zustand 1. Im Gegensatz zum Carnotschen
Kreisprozess erfolgt die Wärmezu- und abfuhr nicht ausschliesslich bei der
maximalen bzw. minimalen Temperatur, sondern auch bei isobarer
Zustandsänderung. Der thermische Wirkungsgrad h für ein ideales Gas
, (k:
Adiabatenexponent) ist niedriger als der des Carnot-Prozesses mit hC = 1 - T1
/ T3 und liegt in der Praxis zwischen 0,4 und 0,54.
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