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kinetische Koeffizienten

Transportkoeffizienten, ermöglichen die quantitative Beschreibung irreversibler Prozesse. Solche kinetischen Koeffizienten sind z.B. der Koeffizient der inneren Reibung von Gasen, die elektrische und Wärmeleitfähigkeit sowie Diffusions- und Thermodiffusionskoeffizienten. Eine besondere Rolle spielen Symmetrieeigenschaften von kinetischen Koeffizienten und ihre Modifikation bei Anwesenheit von Magnetfeldern. So erweiterte H. Casimir für ein Magnetfeld B und ein rotierendes Koordinatensystem mit der Winkelgeschwindigkeit w die Onsagerschen Reziprozitätsbeziehungen Lik = Lki für die kinetischen Koeffizienten eines thermodynamischen Stromes kinetische Koeffizienten (Xk: thermodynamische Kraft) zu den Onsager-Casimirschen Reziprozitätsbeziehungen Lij(B, w) = ±(-B, -w). Das negative Vorzeichen tritt auf, wenn entweder Xi oder Xj bezüglich der Zeitumkehr ungerade ist; in diesem Fall heissen dann die Lij Casimir-Koeffizienten, im anderen (häufigeren) Fall Onsager-Koeffizienten.

 

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