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Klug
Biographien, Aaron,
südafrikanisch-britischer Chemiker, *11.8.1926 Johannesburg; seit 1962 (heute
Direktor) am Medical Research Council Laboratory of Molecular Biology in
Cambridge (Grossbritannien), ab 1978 auch Leiter der Abteilung für strukturelle
Studien, seit 1995 Präsident der Royal Society, London; bedeutende Beiträge zur
Ermittlung von Tertiärstrukturen von Nucleinsäuren und Nucleoproteinen, wie
z.B. tRNA, Tabakmosaikvirus, Nucleosomen, ferner von Kopf- und Schwanzteilen
von Bakteriophagen, der Enzyme Katalase und Cytochromoxidase, von Hämocyanin
und Sichelzellen-Hämoglobin; trug wesentlich zur Weiterentwicklung der Methoden
der Röntgenstrukturanalyse und Elektronenmikroskopie bei; entwickelte unter
anderem ein Verfahren (1964), bei dem die Transmissionselektronenmikroskopie
mit der Bilderzeugung über eine Fourier-Reihendarstellung kombiniert wird,
womit letztlich auch dreidimensionale Bilder der untersuchten Moleküle
dargestellt werden können; erhielt 1982 für die genauere Darstellung der
molekularen Chromosomenstruktur den Nobelpreis für Chemie.

Klug, Aaron
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