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Kohleverflüssigung

Verfahren zur Herstellung flüssiger Kohlenwasser-Stoffe (Organische Stoffe) aus j Kohle/Koks und Wasserstoff auf katalytische (Katalysator) Weise. Die K. kann Benzin und Dieselkraftstoff liefern, Nebenprodukte sind Flüssiggas (Autogas) und Paraffin. Die Fischer-Tropsch-Synthese hat vor allem in Süd-jafrika Bedeutung erlangt, wo große industrielle Anlagen nach diesem Verfahren aufgebaut wurden. Verfahren zur Gewinnung von Treibstoffen aus Kohle. Das Grundprinzip besteht in der Aufspaltung der vielatomigen Bestandteile der Kohle in kleinere Moleküle unter Anlagerung von Wasserstoff an die Bruchstücke. Man unterscheidet zwischen direkten und indirekten Verfahren der Kohleverflüssigung. Bei den direkten Verfahren existieren die direkte Hydrierung, die Extraktion sowie die thermische Depolymerisation oder Pyrolyse. Für die direkte Hydrierung existieren verschiedene industrielle Prozesse, etwa das Bergius-Pier-Verfahren und das Consol-Verfahren. Eine indirekte Kohleverflüssigung kann z.B. durch eine Vergasung mit anschliessender Umsetzung zu Methanol erfolgen (Fischer-Tropsch-Verfahren).

 

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