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Kontrastfilter

In der Schwarzweißfotografie werden Farbkontraste — selbst zwischen komplementären Farben -zum Teil nivelliert, d. h. daß unterschiedlichste Farbtöne in nahezu identischen Grautönen wiedergegeben werden. Kontrastfilter in den Farben Gelb, Gelbgrün, Orange und Rot bieten die Möglichkeit, bestimmte Farbanteile des Lichts selektiv zu absorbieren (zu dämpfen) und somit zur Kontraststeigerung zwischen unterschiedlichen Farbtönen gleicher Farbsättigung beizutragen. Das am häufigsten benutzte Kontrastfilter ist das Gelbfilter, das den Blauanteil (Komplementärfarbe des Filters!) des Aufnahmelichts dämpft. Es wird insbesondere in der Landschaftsfotografie eingesetzt und führt dort zu einer Intensivierung des Kontrasts zwischen dem Himmelsblau und den weißen Wolken. Diese lassen sich bei ungefilterten Schwarzweißaufnahmen, infolge der hohen Blauempfindlichkeit des Filmmaterials, oft nur schlecht unterscheiden. Aufnahmen, die mit Orange- oder sogar mit Rotfilter bei wolkenlosem, blauem Himmel gemacht werden, lassen den Himmel im Bild so dunkel erscheinen, als handele es sich um eine nächtliche, nur vom Mond beschienene Landschaft (Mondscheineffekt).

 

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