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Kristallographik

Begriff, den der Fotograf Manfred P. Kage (geb. 193s) zur Kennzeichnung seiner künstlerischen Arbeiten kristalliner Substanzen eingeführt hat. Dabei wird eine sog. Kristalloptik, ein optisches Verfahren der Kristallographie eingesetzt. Darstellungsmittel ist hierbei polarisiertes Licht, das durch entsprechende Polarisationsfilter und Kompensatoren gelenkt wird. Durch Interferenzerscheinungen des polarisierten Lichts beim Durchgang durch einen Kristall und den optischen Kompensator treten steuerbare Farben hervor, die sowohl eine Analyse der kristallinen Substanz, als auch freie Bildgestaltungen möglich machen. Aufgrund der geringen Größe der Objekte werden kristalloptische Verfahren hier in Verbindung mit einem Mikroskop angewendet. Anstelle dessen können aber auch bereits mit Lupenobjektiven, das sind Optiken, die für den Nahbereich besonders gut korrigiert sind, beste Ergebnisse erzielt werden. Ein noch einfacheres Verfahren zur farbigen Darstellung bestimmter Kristallstrukturen besteht darin, Kristallbildungen auf einer Glasplatte festzuhalten und diese zwischen zwei gegeneinander drehbaren Polarisationsfiltern mit Hilfe eines konventionellen Vergrößerungsgerätes direkt auf Farbfotomaterial zu belichten.

 

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