A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

Netzgerät

Gerät mit einer elektronischen (Elektronik) Schaltungzur Umwandlung der Wechselspannung (Wechselstrom) eines Versorgungsnetzes in eine meist niedrige Gleichspannung (Gleichstrom, Gleichrichter) zur Versorgung elektr. Geräte. Elektronik, Halbleiterphysik, ein Gerät zur Bereitstellung der Versorgungsspannung für elektronische Schaltungen. In der Regel wandelt ein Netzgerät die Wechselleistung des 50 Hz-Netzes in Gleichstromleistung um. Die Grundschaltung eines Netzgerätes ist der Gleichrichter. Der Nachteil dieser einfachen Schaltung besteht darin, dass die Gleichspannung bei wechselnder Belastung nicht konstant ist. Bei kleinen Leistungen kann die Stabilität der Gleichspannung durch eine Z-Diode verbessert werden. Für höhere Leistungen und höhere Anforderungen an die Spannungskonstanz und zur Reduzierung der verbleibenden Restwelligkeit gibt es zwei unterschiedliche Verfahren. Im ersten Verfahren wird eine Kollektorschaltung als Leistungsverstärker mit einer Regelschaltung eingesetzt, was als Längsregler bezeichnet wird. Bei dem zweiten Verfahren wird zunächst mit einem Gleichrichter eine Gleichspannung erzeugt, die dann mit einem Schalttransistor in ein periodisches Impulssignal hoher Frequenz umgewandelt wird. Durch die Regelung der Impulsbreite und anschliessende Mittelwertsbildung entsteht eine einstellbare Gleichspannung hoher Leistung. Diese Methode ist unter dem Namen Schaltregler bekannt. Schaltregler haben gegenüber den Längsreglern den Vorteil eines wesentlich höheren Wirkungsgrades.

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Netzfrequenz
Netzhaut

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : Ljapunow-Spektrum | halbstarrer Rotorkopf | Subsatellitenpunkt

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen