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Optischer Datenspeicher

In der digitalen optischen Speichertechnologie unterscheidet man grundsätzlich drei Arten von Speichermedien: 1. CD-ROM, eine »Compact Disc« (CD) mit einem »Nur-Lese-Speicher« (Read Only Memory - ROM), die wie eine CD nur »gelesen« werden kann. 2. CD-WORM (Write Once Read Many times), die vom Nutzer selbst einmal beschrieben und dann beliebig oft gelesen werden kann. 3. Löschbare und wiederbeschreibbare opt. D. , die von der Hoechst AG etwa unter dem Namen Ozadisc MO (magneto-optische Speicherschicht) in den Handel gelangen. Die aktive Speicherschicht ist nur 1 zehntausendstel mm dick, besteht aus Eisen und dem seltenen Metall Terbium und ist eigentlich magnetisiert. Die Daten werden in Form eines Magnetisierungsmuster gespeichert, das im Brennfleck eines Laserstrahls (Laser) unter Einfluß eines äußeren Magnetfeldes entsteht. Beim Lesen wird der sog. Kerr-Effekt genutzt: Bei der Reflexion eines linear polarisierten Laserstrahls wird dessen Polarisationsebene je nach Orientierung der Magnetisierung nach links oder rechts gedreht; daraus werden die Signale 1 und O zurückgewonnen.

 

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Optoelektronik

 

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