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Posttranslationsmodifikation

Biophysik, chemische Modifikation eines Proteins nach der ribosomalen Proteinsynthese. Zu den möglichen Posttranslationsmodifikationen eines Proteins gehören: 1. Hydrolyse von einer (mehreren) Peptidbindung(en) mit der Entfernung des N- oder C-terminalen Endes der Polypeptidkette oder eines inneren Segmentes (des sog. Inteins, die zurückbleibende Segmente heissen dann Exteine, der Prozess heisst Protein-Splicing); 2. chemische Substitution des N- oder C-terminalen Endes der Polypeptidhauptkette, z.B. mit Fettankern; 3. chemische Modifikation von Seitenketten der Aminosäuren mit Phosphaten, Fetten, Sacchariden, etc.; 4. die Bildung von S-S-Brücken (Disulfidbrücken) zwischen Cysteinresten. Mit Hilfe von Posttranslationsmodifikationen steuert die Zelle die native Faltung von Proteinen, die Aktivierung von Enzymen, die Fixierung an Membranen (Membranen, biologische) und makromolekularen Komplexen als auch die Translokationen von Proteinen zu anderen Zellkompartmenten oder in den extrazellulären Bereich.

 

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