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Programmspeicher

Teil des Hauptspeichers der Zentraleinheit eines Digitalrechners zur Speicherung j sämtlicher zur Bearbeitung eines Problems be nötigten Programme. Im P. werden sowohl das Anwenderprogramm als auch das r Betriebssystem abgelegt. Das Betriebssystem enthält alle Be- j fehle, die zur routinemäßigen Arbeit des Rechners benötigt werden, während das Anwenderprogramm die spezifischen Befehle zur Lösung des Problems beinhaltet. In Mikrorechnern wir der P. oft als ROM ausgelegt, wenn es sich bei den Anwenderprogrammen um Standardprogramme handelt. Zur Erhöhung der Flexibilität der Rechner werden die Standardprogramme auch als ROM-Steckmodule ausgeführt; das gestattet einen problemlosen Programm- | Wechsel. Handelt es sich um spezielle, nicht-standardisierte Anwenderprogramme, so können sie in vom Anwender selbst programmierbaren Festwertspeichern (PROM, j EPROM, E2PROM) abgelegt werden bzw. auch in den Variablenspeicher (RAM) eingelesen werden (Heimcom- j puter). RAM werden in Mikrorechnern als Arbeitsspeicher benutzt, so daß es oft j keine klare Trennung zwischen P. und Arbeitsspeicher gibt, da sie nur verschiedene Speicherbereiche ein und desselben Speichers belegen. Teilweise werden auch externe Festwertspeicher (Speicher, externer), auf denen Programme langzeitig gespeichert werden (Lochbandspeicher, MagnetschichSpeicher), als Programmspeicher bezeichnet. Von diesen externen Programmspeichern wird das jeweils vom Rechner zu bearbeitende Programm in den internen Programm-Speicher (in diesem Fall ein Variablenspeicher) eingelesen.

 

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Weitere Begriffe : Reformerzelle | Antipode | paramagnetische Suszeptibilität

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