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Riemann

Biographien, Georg Friedrich Bernhard, deutscher Mathematiker, *17.9.1826 Breselenz bei Dannenberg (Elbe), †20.7.1866 Selasca (am Lago Maggiore); ab 1859 Professor in Göttingen (Nachfolger von C.F. Gauss), Mitglied der Royal Society, London; einer der bedeutendsten Mathematiker des 19. Jh. mit Beiträgen auf den Gebieten der Analysis, Zahlentheorie, Topologie und mathematischen Physik; erweiterte in seiner Dissertation (1851) die Funktionentheorie durch eine geometrische Betrachtungsweise (Einführung der Riemannschen Flächen) und förderte die mathematische Physik durch »Die partiellen Differentialgleichungen und deren Anwendung auf physikalische Fragen« (1869), ferner die Zahlentheorie durch zahlentheoretische Untersuchungen (Riemannsche Zahlenkugel); vor allem seine Arbeit »Über die Hypothesen, die der Geometrie zu Grunde liegen« (1867) und die daraus entsprungene verallgemeinerte, auch für gekrümmte und n-dimensionale Räume gültige Riemannsche Geometrie ist durch ihre Anwendung in der Relativitätstheorie für die Physik bedeutungsvoll geworden (Riemannscher Zusammenhang, Riemannscher Krümmungstensor).

Riemann

Riemann, Georg Friedrich Bernhard

 

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