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Simulator

Gerät zur Nachbildung von Prozeßabläufen und Systemfunktionen. Der lateinische Wortstamm »simulare«, der »vortäuschen« bedeutet, bezeichnet allgemein, worum es geht: um die Nachahmung von Realitäten, gegebener oder mit Hilfe des S. gesuchter. Entsprechend werden S. vorwiegend für Schulungs-, Forschungs- und Entwicklungsaufgaben eingesetzt. Flugzeug-und Schiffsführerz. B. üben in S. . Verglichen mit Übungsstunden in Flugzeugen und auf Schiffen, die dadurch nicht überflüssig werden, ist das billiger und ungefährlich, außerdem kann das Training wesentlich intensiver sein und in der Realität nie zu übende Notfallsituationen einbeziehen. Voraussetzung ist eine der Wirklichkeit so gut wie möglich entsprechende Simulation. Flugzeugführern stehen dazu S. mit einem Original- Cockpit zur Verfügung, die hydraulisch (Hydraulik) so bewegt werden, daß man sich in einem wirklichen Flugzeug wähnt. Zusätzlich werden die Sicht aus den Fenstern, Wind- und Triebwerksgeräusche etc. simuliert; auf die Steuereingriffe des Piloten reagiert der S. wie ein echtes Flugzeug. Bei der Entwicklung technischer Anlagen und Geräte erleichtern S. das Finden optimaler Lösungen. In jedem Falle müssen alle zu simulierenden Abläufe mathematisch erfaßt werden (Algorithmus), damit der zu jedem S. gehörende und diesen steuernde Computer programmiert werden kann. In der Fahrzeugtechnik: Siehe auch: Fahrsimulator

 

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Simultanblendung

 

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