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Störstellen

Festkörperphysik, allgemein jede Art von Störung der periodischen Gitteranordnung eines Kristalls. Im engeren Sinne bezeichnet man als Störstellen auch die durch diese hervorgerufenen Modifikationen der elektronischen Struktur eines Stoffes. Im allgemeinen erzeugen Störstellen zusätzliche Energieniveaus innerhalb der verbotenen Zone (Bändermodell). Als flache bzw. wasserstoffähnliche Störstellen werden diejenigen bezeichnet, die energetisch so nahe an einer Bandkante liegen, dass sie genähert mittels der effektiven Masse berechnet werden können; im Halbleiter erzeugen sie die Donator- bzw. Akzeptorniveaus. Daneben treten noch die tiefen Störstellen auf, deren Grundzustand tief in der verbotenen Zone liegt. Bei diesen sind die Ladungsträger viel stärker an die Störung gebunden. Tiefe Störstellen haben technisch meist eher unerwünschte Auswirkungen; sie verringern gerne die Lebensdauer freier Ladungsträger durch Rekombination.

 

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