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Vignettierung

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Karl-Wilhelm Steinfieber

Gleichmäßiges Abfallen der Bildhelligkeit zum Bildrand hin (vor allem in den Ecken) nennt man Vignettierung (Lichtabfall). Die natürliche Vignettierung ist darauf zurückzuführen, daß für schräg durch das Objektiv fallende Strahlenbündel, verglichen mit achsenparallelen Lichtstrahlen, einerseits der effektive Querschnitt der Eintrittspupille verringert und andererseits die Weglänge bis zur Bildebene vergrößert ist. Darüber hinaus hat schräg auf den Film auftreffendes Licht eine geringere Beleuchtungsstärke (geringere Intensität) als senkrecht auftreffendes. Diese natürliche Vignettierung ist begreiflicherweise bei Weitwinkelobjektiven stärker ausgeprägt als bei Objektiven eines kleineren Bildwinkels. Besonders sichtbar wird die Vignettierung bei leicht unterbelichteten Farbumkehrfilmen, die infolge ihres geringen Belichtungsspielraums empfindlicher auf Helligkeitsschwankungen reagieren als Negativfilme. Ausgesprochen störende Vignettierungen erzeugen falsche Gegenlichtblenden oder zu enge Linsenfassungen bei minderwertigen Objektiven. Sie können die schräg einfallenden Lichtbündel beschneiden und bewirken dann eine künstliche Ver-schattung der Randzonen einer Aufnahme. Vignettierungen lassen sich aber auch absichtlich herbeiführen. Nostalgisch angehauchte Porträtfotografen praktizieren mit entsprechenden Vorsatzblenden eine ovale oder runde Vignettierung. Auf diese Weise wird auf den Porträts eine Art Fenstereffekt erzeugt. In der Fotografietechnik: Gleichmäßiges Abfallen der Bildhelligkeit zum Bildrand hin (vor allem in den Ecken) nennt man Vignettierung (Lichtabfall). Die natürliche Vignettierung ist darauf zurückzuführen, daß für schräg durch das Objektiv fallende Strahlenbündel, verglichen mit achsenparallelen Lichtstrahlen, einerseits der effektive Querschnitt der Eintrittspupille verringert und andererseits die Weglänge bis zur Bildebene vergrößert ist. Darüber hinaus hat schräg auf den Film auftreffendes Licht eine geringere Beleuchtungsstärke (geringere Intensität) als senkrecht auftreffendes. Diese natürliche Vignettierung ist begreiflicherweise bei Weitwinkelobjektiven stärker ausgeprägt als bei Objektiven eines kleineren Bildwinkels. Besonders sichtbar wird die Vignettierung bei leicht unterbelichteten Farbumkehrfilmen, die infolge ihres geringen Belichtungsspielraums empfindlicher auf Helligkeitsschwankungen reagieren als Negativfilme. Ausgesprochen störende Vignettierungen erzeugen falsche Gegenlichtblenden oder zu enge Linsenfassungen bei minderwertigen Objektiven. Sie können die schräg einfallenden Lichtbündel beschneiden und bewirken dann eine künstliche Ver-schattung der Randzonen einer Aufnahme. Vignettierungen lassen sich aber auch absichtlich herbeiführen. Nostalgisch angehauchte Porträtfotografen praktizieren mit entsprechenden Vorsatzblenden eine ovale oder runde Vignettierung. Auf diese Weise wird auf den Porträts eine Art Fenstereffekt erzeugt.

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