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Weksler

Biographien, Wladimir Iosifowitsch, russischer Physiker, *4.3.1907 Shitomir, †2.9.1966 Moskau; 1930-1937 Mitarbeiter am All-Unions-Institut für Elektrotechnik in Moskau und anschliessend am Lebedew-Institut der Akademie der Wissenschaften der UdSSR; ab 1949 zugleich auch am Vereinigten Kernforschungsinstitut in Dubna, dessen Laboratorium für Hochenergiephysik er ab 1956 leitete; 1946 Wahl zum Korrespondierenden und 1958 zum Ordentlichen Akademiemitglied; Forschungsarbeiten u.a. zu Teilchenbeschleunigern und zur kosmischen Strahlung; formulierte 1944 die Idee der Phasenstabilität, die die Entwicklung eines neuen Beschleunigertyps, des Synchrozyklotrons, sowie eine Erhöhung der Beschleunigungsenergie um mehrere Grössenordnungen ermöglichte; baute die ersten sowjetischen Synchrotrons (30 MeV, 1947, und 250 MeV, 1949) und das seinerzeit weltweit leistungsstärkste 10 GeV-Synchrophasotron (1957) in Dubna; studierte die Wechselwirkung zwischen Pionen und seltsamen Teilchen und entdeckte 1960 das Anti-S--Hyperon; schlug vor und entwickelte 1956-1957 eine kollektive Methode der Teilchenbeschleunigung.

 

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