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zelluläre Automaten

Nichtlineare Dynamik, Chaos, Fraktale, dynamische Systeme, bei denen Raum, Zeit und dynamische Variablen diskretisiert, d.h. durch ganze Zahlen, gegeben sind, wobei die möglichen Werte der Systemvariablen in der Regel auf wenige Stufen beschränkt sind. Das Konzept der zellulären Automaten (cellular automata) wurden um 1950 von J.v. Neumann und S. Ulam bei der Suche nach selbstreproduzierenden Automaten entwickelt und 30 Jahre später v.a. durch Arbeiten von Wolfram populär. Obwohl ihre Dynamik durch einfache lokale Regeln beschrieben wird, ist das oft sehr komplexe asymptotische Verhalten zellulärer Automaten in der Regel nicht vorhersagbar. Zelluläre Automaten dienen daher häufig als mathematische Modelle für komplexe Systeme.

 

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