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Anemometer

Gerät zur Messung von Windgeschwindigkeiten. Der am weitesten verbreitete Typ ist das Schalenan. mit an Stäben drehbar gelagerten Schalen, die der Wind in Rotation versetzt. Ihre Drehzahl ist proportional zur Windgeschwindigkeit. Eine andere Bauform, die z. B. zur Strömungsmessung in einem Windkanal eingesetzt wird, ist das Hitzdrahtan. , bei dem sich ein elektrisch erhitzter feiner Draht mit zunehmender Strömungsgeschwindigkeit stärker abkühlt. Im Modellbau: Fachbezeichnung für Windgeschwindigkeitsmesser. Windgeschwindigkeitsmesser, Messgerät zur Bestimmung von Strömungsgeschwindigkeiten strömender Fluide, insbesondere von Luft. Zur Messung werden unterschiedliche Effekte ausgenutzt:

(i) Messung der Kräfte auf bewegliche Teile des Messgerätes (Schalenkranzanemometer, Flügelradanemometer, Wildsche Windstärketafel),

(ii) Messung der Abkühlung von in die Strömung gehaltenen beheizten Körpern (Hitzdrahtanemometer, thermoelektrisches Anemometer),

(iii) Messung des Stromflusses zwischen zwei Elektroden, zwischen denen das zu untersuchende Medium strömt (Glimmentladungsanemometer),

(iv) Messung auf der Grundlage des hydrodynamischen Paradoxons, bei dem die Messung der Strömungsgeschwindigkeit auf eine Druckmessung reduziert wird (Staurohranemometer, Prandtlsches Staurohr, Venturi-Düse),

(v) Messung der Schallgeschwindigkeit (akustisches Anemometer, Doppler-Effekt).

In der Meteorologie werden häufig Anemometer eingesetzt, die auch die Bestimmung der Windrichtung erlauben.

Anemometer

Anemometer 1: Hitzdrahtanemometer.

Anemometer

Anemometer 2: Ultraschall-Doppleranemometer.

 

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