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Aquaplaning

(Wasserglätte). Beeinflußt die Haftreibung zwischen den Reifen eines Autos und der Fahrbahn. Bei A. schwimmt der Reifen auf dem Wasserfilm einer nassen Straße, weil sich unter seiner Aufstandsfläche ein Wasserkeil geschoben und ihn vom Boden abgehoben hat. Das A. ist abhängig von der Wasserhöhe auf der Fahrbahn, von der Fahrgeschwindigkeit, der Profilform und dem Abnutzungsgrad des Reifens sowie vom Gesamtgewicht des Fahrzeugs. Im Zustand des A. läßt sich das Fahrzeug nicht mehr lenken und bremsen. In der Fahrzeugtechnik: Siehe auch: Aufschwimmzustand das Gleiten von Fahrzeugreifen auf einer Wasserschicht, die sich beim Fahren mit grosser Geschwindigkeit auf nassem Untergrund keilförmig vor dem Reifen aufstaut. Dadurch besteht die erwünschte Haftreibung zwischen Untergrund und Reifen nicht mehr, und an ihre Stelle tritt die innere Reibung der Flüssigkeit, die jedoch meist um Grössenordnungen niedriger ist. Der Reibungskoeffizient kann durch die Theorie der Schmiermittelreibung abgeschätzt werden zu Aquaplaning mit ndyn » 10 - 3Ns/m2 als dynamische Viskosität (hier für Wasser), Aquaplaning als Fahrzeuggeschwindigkeit, b als Reifenbreite und F als Gewichtskraft pro Reifen. Für einen Pkw sind Reibungskoeffizienten um 10 - 3 leicht zu erreichen (Aquaplaning = 100km/h, b = 15cm, F = 2500N), und sie können leicht kleiner als bei Glatteis sein.

 

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