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Bestrahlung mit Teilchenstrahlen

gezielte Änderung physikalischer Eigenschaften fester Stoffe, insbesondere von Metallen, durch Beschuss mit schnellen Elektronen, Neutronen und anderen schnellen Teilchen. Durch die von der Bestrahlung hervorgerufenen Fehlstellen des Kristalls, die Bewegung von Versetzungen, die Zerstörung von Ordnungszuständen und andere Effekte kann es zu Änderungen der mechanischen, elektrischen, optischen etc. Eigenschaften kommen.

Voraussetzung für diese Veränderungen ist, dass das System sich im thermischen Gleichgewicht befindet. Für eine wirkungsvolle Bestrahlung kommen vor allem Neutronen, Atome, Ionen, Protonen, a-Teilchen und Elektronen hoher Energie in Frage. Beobachtet wurden z. B. die Erhöhung der kritischen Zugspannung von Kupfer sowie ein Absinken der Verfestigung nach Bestrahlung mit Neutronen oder die Zunahme des elektrischen Widerstands mit der Bestrahlungsdosis oder eine Härtesteigerung durch Veränderungen des Ordnungszustands von Legierungen. Beim Bestrahlen von Kristallen z.B. mit schnellen Elektronen können Farbzentren gebildet werden, so dass der Kristall seine Farbe verändert.

 

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Weitere Begriffe : Sperrschichtisolation | self mode locking | Stabschwingungen

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