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Elektronengeräte

Laboratoriumsmethoden und -geräte, aus den 30er und 40er Jahren stammender Begriff für Apparate, in denen die Eigenschaften des freien Elektrons - insbesondere seine Ladung und Masse bzw. Energie - technisch nutzbar gemacht werden. Infolge seiner grossen spezifischen Ladung ist das Elektron leicht durch elektrische und magnetische Felder beeinflussbar und daher mehr als andere Teilchen für eine praktische Verwendung geeignet.

Die einfachsten Elektronengeräte, in denen hauptsächlich die Ladung des Elektrons eine Rolle spielt, sind die Photozelle und die Elektronenröhre. In der Röntgenröhre ist neben der Ladung auch die Masse des Elektrons von Bedeutung für die technische Anwendung. Ladung und Energie des Elektrons werden ferner im Elektronenvervielfacher ausgenutzt. Eine andere Gruppe von Geräten nützt weniger den Elektronenstrom als solchen, sondern vielmehr seine Strahleigenschaften (Fokussierung, Strahlführung) aus. Zu ihr gehören die Braunsche Röhre und deren Fortentwicklungen, das Kathodenstrahloszilloskop (Oszillograph) und die Fernsehröhre. In der letzten wichtigen Gruppe befinden sich die elektronenoptischen Abbildungsgeräte, z. B. das Elektronenmikroskop und der Bildwandler. Elektronengeräte bildeten ursprünglich die Grundlage der Elektronik.

 

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