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Feynman-Eichung

[n]Teilchenphysik, 't-Hooft-Feynman-Eichung, eine mögliche Fixierung der Eichung, die zur Quantisierung von nicht-abelschen Eichtheorien notwendig ist. Eichfixierungen werden realisiert, indem man zur Lagrange-Dichte den Term  addiert, wobei Am für das entsprechende Eichfeld steht. Die aus der Lagrange-Dichte abgeleiteten Propagatoren der Eichfelder sind dann Funktionen von a; beispielsweise lautet der W-Boson-Propagator der elektroschwachen Eichtheorie

.

Im Falle der Feynman-Eichung wählt man nun a = 1. Der Vorteil liegt im günstigen Verhalten des -Propagators bei hohen Energien, da dann der Term qnqm / MW2 verschwindet, was die Berechnung von Strahlungskorrekturen höherer Ordnung erleichtert. Als Preis hat man dann allerdings das Auftreten unphysikalischer Felder zu bezahlen, die als Folge der spontanen Symmetriebrechung in der Lagrange-Dichte generiert werden und sich für a = 1 nicht wegheben.

 

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