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Gammakorrektur

eine Massnahme in der Lichttontechnik, um nichtlineare Verzerrungen bei Sprossenschrift zu vermeiden. Weil bei der Sprossenschrift die Information in der Intensität der Schwärzung gespeichert ist, muss diese im Positiv (Theaterkopie) zur Amplitude des elektrischen Signals proportional sein. Nach dem Kopierprozess ist das nur dann der Fall, wenn das Produkt der Gammawerte von Negativ- und Positivfilm 1 ergibt. Da für Bild- und Ton-Negativ unterschiedliche Filmmaterialien verwendet werden, wird bei der Aufzeichnung des Ton-Negativs das elektrischen Signal so vorverzerrt, dass sich die durch vom Gammawert 1 abweichenden nichtlinearen Verzerrungen kompensieren. Bei Zackenschrift ist keine Gammakorrektur erforderlich.

 

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